SPD Röttenbach

Wahlveranstaltung 03.03.2020

Wahlveranstaltung der SPD-Röttenbach

Kandidaten 2020

Am 03.03.2020 konnte der Ortsvorsitzende Hans-Jörg Seidl zahlreiche Gäste im Restaurant Delphi begrüßen. Zunächst ging es um das Wahlprogramm der SPD, das sich in 4 Hauptpunkte gliedert Seidl und der stellvertretende Vorsitzende Horst Bittel befassten sich zunächst mit dem Bereich „Klimaschutz und Energie“: Röttenbach soll demnach bis 2030 klimaneutral werden, dazu soll die Photovoltaikleistung verdreifacht werden und der Wald in der Gemeinde auf Baumarten umgebaut werden, die dem Klimawandel besser standhalten.

Auch im zweiten Bereich, „Mobilität“ ging es um die Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Bernd Hoffmann, einer der 4 jungen Bewerber auf der Kandidatenliste, die diese Thematik erarbeitet haben, forderte die Einführung des 1-Euro- Tickets für den VGN-Bereich sowie den Ausbau und die bessere Vernetzung der Radwege. Die Gemeinde soll zudem ein E-Car-Sharing System anstoßen. Mit dem Punkt „Wohnen und Soziales“ beschäftigte sich Bittel.
Den Bürgerentscheid zum Baugebiet West respektiere und akzeptiert die SPD. Weitere größere Baugebiete in Röttenbach hält sie mit Hinweis auf die Infrastruktur für bedenklich. Nachverdichtung im Inneren ist dagegen durchaus erwünscht, darunter versteht die SPD vor allem die Bebauung freier Grundstücke sowie dir Teilung größerer Grundstücke. Substantielle Veränderungen bestehender Siedlungsgebiete (Bebauungspläne) sieht sie dagegen als problematisch. Insgesamt geht es darum den dörflichen Charakter des Ortes zu erhalten Das Gebiet zwischen Kriegerdenkmal und Rathaus („Lebensader Röttenbach“) könnte eine solche innerörtliche Nachtverdichtungszone werden, dort könnten Mehrgenerationenhäuser oder Mietwohnungen entstehen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Lothar Saulich gab einen kurzen Rückblick auf die letzten 6 Jahre. Bei der Umsetzung des neuen Baugebiets „Röttenbach West“ habe der Bürgermeister und die Ratsmehrheit die Probleme und Schwierigkeiten, auf die die SPD immer hingewiesen habe, und die Höhe der Erschließungskosten vielleicht doch unterschätzt, so dass der vorgesehene Terminplan nicht eingehalten werden konnte. Die Neugestaltung des Rathausplatzes hielt er zwar für sinnvoll, er monierte den geringen Grünanteil. Für einen reinen Parkplatz wären die Baukosten doch etwas hoch. Für die Zukunft forderte er im Sinne einer transparenten und bürgernahen Kommunalpolitik, den Gemeinderat wieder zum Ort wichtiger STRATEGISCHER Grundsatzentscheidungen werden zu lassen. Im Gemeinderat muss wieder mehr diskutiert werden, und zwar nicht nur von der SPD. Danach stellten sich die 16 Kandidatinnen und Kandidaten vor bzw. wurden vom Vorsitzenden Seidl vorgestellt. Im Anschluss ergab sich eine lebhafte Diskussion mit den Zuhörern, die sich vor allem um den Bereich Klimaschutz, Energie und Mobilität drehte.