SPD-Kandidaten treten für konstruktive, aber kritische Opposition in den Gemeinderat ein 2013

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Am 12. 12. 2013 nominierte die SPD in Röttenbach ihre 16 Gemeinderatskandidaten. Auch wenn das Reißverschlussverfahren nicht durchgeführt werden konnte, befinden sich doch immerhin 7 Frauen auf der Liste.

Einen Bürgermeisterkandidaten kann die SPD in Röttenbach nicht vorweisen. "Wir haben nicht das entsprechende Personal", sagt Horst Bittel schmunzelnd. "Dafür passt aber unser Frauenanteil auf der Liste. Sieben Frauen und neun Männer", erklärt er stolz. Am Donnerstag Abend trafen sich die Röttenbacher Genossen der SPD im Ringcafé, um ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahlen im März 2014 zu küren.

"Das Wahlverfahren der SPD ist etwas komplizierter, denn über jeden einzelnen der 16 Kandidaten muss geheim abgestimmt werden - und das zieht sich halt", meinte Hans-Jörg Seidl, Vorsitzender der Röttenbacher SPD, zu Beginn der Veranstaltung.

Die Kandidaten stellten sich kurz vor, danach wurde geheim abgestimmt. 20 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend und alle waren einstimmig für die Kandidaten und ihre Platzierung. Auch die beiden Ersatzkandidaten wurden angenommen. Sie rücken im Falle eines Ausfalls eines Kandidaten von hinten nach. Als amtierender Gemeinderat machte Bittel einen kurzen Rückblick auf die Arbeit des Gemeinderates in der letzten Periode: "Nach einem holprigen Start und einer Eingewöhnungsphase begriffen alle, dass man zusammen mehr erreichen kann. Die Kompromissbereitschaft ist gestiegen. Mit unseren Bewerbern hier wird Röttenbach so erfolgreich sein wie bisher."

Christian Pech, der Landratskandidat der SPD, schwärmte von den vielen guten Dingen, die im Landkreis passieren, so zum Beispiel die präventive Jugendarbeit: "Diese würde ich gerne fortsetzen!" Aber auch die Energiewende, die Stadtumlandbahn, die er befürwortet, und das Ziel, ein familienfreundlicher Landkreis zu sein, hat er sich auf die Fahne geschrieben.

Quelle: Fränkischer Tag