Altfettsammlung per Automat in Röttenbach - eine sinnvolle Investition

Die Einführung einer kommunalen Altfettsammlung in Röttenbach würde etwa 1 Euro pro Bürger und Jahr kosten. Bei 4.600 Einwohnern entspricht das 4.600 Euro jährlich.

Das ist keine Belastung, sondern eine Investition in Infrastruktur, Umwelt und Gebührenstabilität.

Positive Effekte der Maßnahme:

• Schutz der Kanalisation: Falsch entsorgte Speiseöle verursachen Verstopfungen, Geruchsprobleme und hohe Wartungskosten.
• Gebührenstabilität: Prävention ist günstiger als wiederkehrende Rohr- und Pumpwerksreparaturen.
• Klimaschutz: Altfette können zu Biodiesel verarbeitet werden und ersetzen fossile Energieträger.
• Kreislaufwirtschaft: Aus Küchenabfällen wird ein wertvoller Rohstoff.
• Bürgernahe Lösung: Sammelbehälter und zentrale Annahmestellen sind unkompliziert umsetzbar.

MÖGLICHE NACHTEILE – UND WARUM SIE NICHT ÜBERZEUGEN:

„Es kostet Geld.“ – Ja, aber 1 Euro pro Jahr entspricht weniger als 10 Cent pro Monat. Eine einzige größere Kanalreinigung kann bereits mehrere Tausend Euro kosten.

„Der Aufwand ist zu hoch.“ – Die Organisation ist überschaubar und kann über bestehende Wertstoffhöfe erfolgen.

„Nicht jeder macht mit.“ – Erfahrungen aus anderen bayerischen Kommunen zeigen: Mit guter Information wird das Angebot sehr gut angenommen.

FAZIT:

Eine Altfettsammlung ist eine pragmatische, kostengünstige Maßnahme mit messbarem Nutzen für Umwelt, Infrastruktur und Gemeindehaushalt.

Beitrag erstellt von Björn Lotter

Björn Lotter